Wie man den perfekten Schneeball macht

Fast jeder kann einen kleinen Schneeklumpen zusammenrollen und ihn Schneeball nennen. Aber als Perfektionist reicht Ihnen das nicht. Egal, ob Sie einen Schneemann bauen oder die Nachbarn mit Schnee bewerfen möchten, Sie brauchen einen fotogenen, runden, makellosen, perfekten Schneeball. Aber wie formt man einen?

Hier erfahren Sie, wie Sie den perfekten Schneeball formen:

  • Verwenden Sie nassen, aber nicht durchnässten Schnee, der tiefer im Boden liegt
  • Tragen Sie Handschuhe statt Fäustlinge
  • Fassen Sie den Schnee und rollen Sie ihn in Ihren beiden Händen
  • Üben Sie beim Rollen genug Druck aus
  • Wenn Sie einen Widerstand spüren, hören Sie auf zu rollen

Natürlich ist das Rollen mit der Hand nicht die einzige Möglichkeit, um einen Schneeball zu formen. Sie können jederzeit auch einen Schneeballformer verwenden.

Im Folgenden stellen wir unsere liebsten Schneeballformer vor. Außerdem gehen wir genauer auf die oben genannten Schritte ein, also lesen Sie weiter!

Den perfekten Schneeball von Hand rollen – eine Schritt-für-Schritt-Anleitung

Es hat etwas sehr Befriedigendes, einen perfekten Schneeball selbst zu rollen. Man ist so stolz auf seine Fähigkeiten. Und alle Kinder und Erwachsenen in der Nachbarschaft könnten einen beneiden.

Wie bei allen anderen Dingen braucht man auch für das Rollen von Schneebällen Zeit und Übung. Je öfter Sie es versuchen, desto leichter wird es Ihnen fallen. Und desto besser werden auch Ihre Schneebälle.

Irgendwann sind Sie in der Lage, runde, ordentliche Schneebälle sogar im Schlaf zu formen. Auf dem Weg dahin sollten Sie folgende Schritte beachten.

Schritt 1: Auf das richtige Wetter warten

Der Schnee, der in der letzten Nacht gefallen ist, bleibt nur liegen, wenn die Temperaturen unter 0 Grad Celsius liegen. Prüfen Sie die Temperaturen, bevor Sie sich all die Schichten anziehen und nach draußen gehen.

Wenn heute ein nicht ganz so kalter Tag mit Temperaturen um die 4 Grad bevorsteht, ist es sinnlos, Schneebälle zu rollen. Sie schmelzen schnell und sind matschig. Das führt nur zu Frustration.

Schritt 2: Den richtigen Schnee wählen

Wir haben in diesem Beitrag schon alles über die verschiedenen Arten von Schnee geschrieben. Pulverschnee ist normalerweise nicht geeignet, um Schneebälle zu formen.

Pulverschnee enthält einfach zu wenig Feuchtigkeit, nur so um die drei Prozent. Idealerweise sollte Schnee etwa acht Prozent freies Wasser enthalten.

Das freie Wasser ist die Feuchtigkeit, die dazu beiträgt, dass die Schneeflocken zusammenkleben und die Schneebälle dicht und fest werden. Genau so möchten wir unsere Schneebälle haben.

Wenn der Gehalt an freiem Wasser allerdings zu hoch ist, entsteht stattdessen Schneematsch. Da macht die Schneeballschlacht dann keinen Spaß.

Sie müssen aber nicht unbedingt auf den perfekten Schneefall warten. Trockener, pulvriger Schnee kann durch leichtes Besprühen mit einem Gartenschlauch feuchter werden.

Oder Sie verwenden zu diesem Zweck eine Wasserpistole, die keinen allzu harten Strahl hat. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Schnee feuchter zu machen. Probieren Sie es einfach aus.

Schritt 3: Gehen Sie für Ihren Schnee in die Tiefe

Wenn Schnee fällt, legt sich der neue Schnee auf die schon vorhandene Schicht. In den unteren Schichten ist der Schnee fester als in den oberen, weil die unteren Schichten mehr Gewicht tragen.

Da die Festigkeit eine Schlüsseleigenschaft des perfekten Schneeballs ist, sollten Sie ein paar Zentimeter tief in den Schneehaufen graben und diesen Schnee verwenden. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Schnee sauberer ist als Oberflächenschnee.

Schritt 4: Handschuhe tragen

Wir empfehlen Ihnen, von Kopf bis Fuß Winterkleidung zu tragen, wenn Sie ein paar Stunden bei 0 Grad im Freien verbringen möchten. Für die Herstellung von Schneebällen ist es jedoch besonders wichtig, die Hände zu schützen.

Man kann hierbei nicht auf den Handschutz verzichten. Ihre Finger werden sonst innerhalb von fünf Minuten taub.

Und dann können Sie erst wieder einen Schneeball rollen, wenn Sie sich drinnen aufgewärmt haben. Fäustlinge isolieren zwar die Finger, sind aber zum Schneebälle rollen ungeeignet.

Sie müssen den Schneeball festhalten und zusammendrücken können, wenn es soweit ist. Fäustlinge sind da nur im Weg.

Verwenden Sie stattdessen Fingerhandschuhe. Mit den Handschuhen wird ein Teil der Wärme aus den Händen auf den Schneeball übertragen. Das erleichtert die Formgebung.

Schritt 5: Den Schnee sammeln

Jetzt ist es Zeit für den Teil, auf den Sie so sehnsüchtig gewartet haben. Wir beginnen das Rollen des Schneeballs.

Suchen Sie sich eine Stelle, an der der Schnee etwas höher liegt und noch nicht plattgedrückt ist. Greifen Sie mit Ihren behandschuhten Händen einige Zentimeter tief hinein. Formen Sie Ihre Hände schalenförmig.

Die Schneemenge in jeder Hand sollte nicht übermäßig groß sein, aber etwa eine halbe Tasse Schnee pro Hand, vielleicht etwas mehr. Wenn Sie den Schnee in Ihren Händen spüren, vergewissern Sie sich, dass er kein Eis und keine Steine enthält.

Ist dies der Fall, lassen Sie den Schnee fallen und suchen Sie eine andere Stelle. Testen Sie den Schnee dort.

Schritt 6: Mit dem Rollen beginnen

Sobald Sie zwei gute Handvoll Schnee in der Hand haben, fügen Sie ihn zu einer großen Handvoll zusammen. Dies ist das Rohmaterial Ihres Schneeballs.

Bewundern Sie Ihr Werk aber noch nicht. Denn Sie müssen sofort mit dem Rollen beginnen, um die beiden Schneebrocken miteinander zu verschmelzen.

Das Rollen erfordert Geschicklichkeit und Präzision, deshalb sollten Sie es oft üben. Beim Rollen in den Händen sollten Sie etwas aufpassen. Stellen Sie sich vor, Sie hätten etwas Kleines und Zartes in den Händen, das Sie nicht zerdrücken wollen.

Die Bewegung sollte nicht schnell oder hart sein, sondern langsam und gleichmäßig. Wenn Sie in einen Rhythmus kommen, bedeutet das, dass Sie es richtig machen.

Schritt 7: Druck ausüben

Während Sie den Schnee immer weiter in den Händen rollen, müssen Sie den Druck auf den Schneeball erhöhen. Ändern Sie jedoch nicht die Geschwindigkeit oder den Rhythmus Ihrer Drehung.

Der Druck, den Sie ausüben, muss genau richtig sein. Wenn Sie den Schneeball zu stark drücken, zerbröckelt er in Ihren Händen. Dann müssen Sie wieder von vorne anfangen.

Ein zu geringer Druck kann dazu führen, dass der Schneeball nicht richtig fest wird. Sobald Sie versuchen, ihn zu werfen, könnte er in der Luft auseinanderfallen.

Sie wissen, dass Sie es richtig machen, wenn Sie hören können, wie die Schneeflocken zusammengedrückt werden. Das Geräusch ähnelt dem, das man beim Laufen in frischem Pulverschnee hört.

Ja, die Reibung ist hörbar, sofern Sie sich in einer ruhigen Umgebung befinden. Und vielleicht nicht die dicksten Ohrenwärmer auf Ihren Ohren haben.

Schritt 8: Wissen, wann man aufhören muss

Das Rollen und der Druck halten nicht unendlich lange an. Wenn Sie den Schneeball weiterrollen, werden Sie spüren, dass er gegen Sie arbeitet.

Zunächst könnten Sie annehmen, dass Sie einfach müde sind und Ihr Schneeball deshalb kaum noch dichter wird.

In Wirklichkeit ist Ihr Schneeball so dicht gepackt, wie er nur sein kann. Der Widerstand ist ein Zeichen, aufzuhören. Sie sind bereits am Ziel.

Jetzt können Sie Ihren Schneeball bewundern. Wenn er nicht ganz kreisförmig ist, können Sie mit einer Hand vorsichtig den überschüssigen Schnee wegstäuben. Formen Sie den Schneeball entsprechend um. Dann sind Sie auch schon fertig!

Den perfekten Schneeball mit einem Schneeballformer herstellen

Wenn Sie nach etwas Übung immer noch nicht in der Lage sind, Schneebälle von Hand zu rollen, können Sie sich mit einem Schneeballformer behelfen. Diese Geräte sorgen dafür, dass Ihre Schneebälle jedes Mal gleichmäßig und perfekt sind.

Es geht auch deutlich schneller, einen ordentlichen Schneeball mit so einem Gerät zu bauen. Das ist gerade in einer wilden Schneeballschlacht vielleicht gar nicht so schlecht.

Hier sind drei solcher Geräte von Amazon, die Spaß machen und einfach zu bedienen sind!

Jamara Schneeballzange

Der erste auf der Liste ist die Jamara Schneeballzange*. Sie formt Schneebälle, die einen Durchmesser von 7 cm haben.

Die Schneeballzange ist 38 cm lang. Man kommt also gar nicht mit dem kalten Schnee in Kontakt, wenn man seinen Schneeball formt. Das schon die Finger und erhöht die Zielgenauigkeit.

Um diese Schneeballmaschine zu benutzen, müssen Sie nur die Form öffnen, sie mit Schnee füllen und die Griffe zusammendrücken, um den Schnee zu verdichten.

WBTY Schneeballmacher

Sie lieben den Winter? Zeigen Sie es allen mit Ihren Schneebällen!

Dieser WBTY Schneeballmacher* in leuchtendem Rot produziert herzförmige Schneebälle. Liebevoller kann man jemandem keinen Schnee ins Gesicht werfen.

Der Schneeballmacher ist 34 cm lang, so dass Sie auch mit diesem Gerät keine kalten Finger bekommen. zumindest nicht beim Formen Ihrer Schneebälle.

Bestevery 4er-Set Schneeballzangen

Sie möchten Ihre Schneeballschlacht vermutlich nicht alleine haben. Um für faire Bedingungen zu sorgen, sollte dann am besten jeder Teilnehmer einen Schneeballformer haben. Mit diesem Bestevery 4er-Set* können Sie direkt loslegen.

Alle vier Schneeballformer sind aus Kunststoff und haben auch lange Griffe, damit man sich nicht die Hände abfriert. Jeder der Schneeballformer produziert einen individuellen Schneeball.

Es gibt jeweils einen Schneeballformer für runde Schneebälle, für Schneebälle in Herzchenform, für Schneebälle in Form einer Ente und schließlich sogar für Schneebälle in form eines Schneemanns. Verrückt, oder?

Zum Abschluss

Um den perfekten Schneeball zu formen, braucht man tiefen, fest gepackten Schnee, warme Handschuhe und eine gute Technik. Üben Sie einfach immer wieder, dann werden Sie bald wirklich gute Schneebälle hinbekommen.

Aber bis man das Rollen von Schneebällen mit der Hand beherrscht, kann man immer noch einen Schneeballformer benutzen.

Wie auch immer Sie Ihre Schneebälle formen, wir wünschen Ihnen viel Spaß im Schnee und gutes Zielwasser für Ihre nächste Schneeballschlacht! Werfen Sie aber nicht zu hart.

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